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Werder Bremen: Ole Werner lässt es kesseln! Traum-Debüt mit Traum-Toren! - Die DeichStube

Der SV Werder Bremen hat das Zweitliga-Spiel gegen Erzgebirge Aue klar mit 4:0 gewonnen, erzielte dabei auch zwei Traumtore – ein Super-Debüt für den neuen Trainer Ole Werner. Der Spielbericht der DeichStube*.

Bremen – Traumdebüt mit Traumtoren: Ole Werner hat als neuer Trainer des SV Werder Bremen einen perfekten Einstand gefeiert. Im ersten Spiel unter der Regie des 33-Jährigen kamen die Bremer am Freitagabend gegen Erzgebirge Aue zu einem überzeugenden 4:0 (2:0)-Heimsieg. Romano Schmid (7.) und Milos Veljkovic (19.) mit Treffern der Extra-Klasse sowie Marvin Ducksch (53.) und Niclas Füllkrug (57.) sorgten für den höchsten Bremer Erfolg der laufenden Saison und setzten einen Schlusspunkt unter die Bremer Chaos-Wochen mit vier Trainern in vier Spielen.

Dass bei Werder Bremen zuletzt vieles durcheinandergeraten war, wusste auch Werner. Er wolle deshalb in seinem ersten Spiel auf Bewährtes setzen, hatte er angekündigt – und das sah dann so aus: Gegen den Tabellen-15. aus Aue schickte der neue Trainer in Ömer Toprak, Marco Friedl, Anthony Jung, Milos Veljkovic, Felix Agu und Christian Groß sechs Defensivspieler auf den Platz. Dazu in Leo Bittencourt und Romano Schmid zwei offensive Mittelfeldakteure plus die Doppelspitze mit Marvin Ducksch und Niclas Füllkrug. Ilia Gruev, unter Werner-Vorgänger Markus Anfang die Entdeckung der bisherigen Saison, blieb nach acht Startelf-Einsätzen in Folge erstmals wieder auf der Bank.

Werners Auserwählte formierten sich auf dem Platz zumeist in einem 3-5-2-System – Bewährtes eben, nachdem Interimscoach Christian Brand am Spieltag zuvor noch erfolglos mit einer Viererkette und einer Doppel-6 experimentiert hatte und 1:2 gegen Holstein Kiel verlor.

Werder Bremen gegen Erzgebirge Aue: Traumtore von Romano Schmid und MIlos Veljkovic

Ole Werner kehrte nicht nur zur erprobten Grundformation zurück, sondern holte auch Romano Schmid (gegen Kiel nur Joker) und Milos Veljkovic (nach Adduktorenverletzung) zurück in die Startelf. Nach 19 Minuten war schon klar: Der Coach hatte damit in seinem ersten Spiel für Werder Bremen gleich zwei goldene Händchen bewiesen. Denn sowohl Schmid als auch Veljkovic erlebten persönliche Sternstunden.

Den Anfang machte Romano Schmid, als er nach nur sieben Minuten Maß nahm und aus 20 Metern perfekt in den Winkel traf. Für den 21-Jährigen, der in der Vergangenheit so viele Chancen ausgelassen hatte, war es in seiner zweiten Werder-Saison das lang ersehnte erste Pflichtspieltor für Bremen. Und wer Schmids Schuss schon schön fand, wurde zwölf Minuten später durch Milos Veljkovic noch mehr verwöhnt. Nach einer Kopfballablage von Füllkrug gelang dem Serben ein Treffer der Marke „Tor des Monats“. Hinter seinem Rücken und im Fallen bugsierte Veljkovic den Ball mit der Hacke ins Netz – für eine derart hohe Fußball-Kunst gibt es den Begriff „Scorpion-Kick“. Veljkovic, eigentlich für das Verhindern von Toren ausgebildet, verdiente sich den Applaus und die Begeisterung der lediglich 15.024 Zuschauer im Wohninvest Weserstadion.

Werder Bremen gegen Erzgebirge Aue: Leonardo Bittencourt trifft nur den Pfosten

27.000 Fans, alle mit Dauerkarte ausgestattet, hätten trotz der neuen Anti-Corona-Maßnahmen im deutschen Profi-Sport kommen dürfen, doch viele blieben dem Spiel fern. Unter anderem fehlten die Ultra-Gruppen „Infamous Youth“ und „Wanderers“ – es war eine Reaktion auf die „veränderten Rahmenbedingungen“, wie es in einem Statement hieß.

Sie verpassten eine Partie, in der Werder Bremen erstmals seitdem 3:0 gegen Heidenheim am 1. Oktober wieder eine Zwei-Tore-Führung gelang. Wenn Bittencourt frei vor Aue-Keeper Martin Männel die Nerven bewahrt hätte, wäre es zur Pause sogar ein Drei-Tore-Vorsprung gewesen. Bittencourt traf jedoch nur den Pfosten (32.).

Insgesamt hatte Werder in der gegnerischen Hälfte überraschend viel Raum, machte daraus sogar noch viel zu wenig. Entweder passte die Abstimmung im Strafraum nicht oder die Flanken – speziell die von Agu von der rechten Seite – flogen ins Nichts. Ole Werner hatte seinem Team in der Halbzeitpause also noch einiges mitzuteilen, wie es gegen einen schwachen Gegner noch besser gehen kann. Stichwort: Präzision vor des Gegners Tor.

Werder Bremen gegen Erzgebirge Aue: Marvin Ducksch und Niclas Füllkrug schrauben Ergebnis in die Höhe

Wie es geht, zeigten dann die beiden Stürmer: Nach starken Pressing, Balleroberung und kluger Vorlage von Füllkrug erhöhte Marvin Ducksch mühelos auf 3:0 – das Spiel war damit nach nur 53 Minuten entschieden. Weitere vier Minuten später stand es sogar 4:0 – Agu hatte aufgelegt, Niclas Füllkrug aus kurzer Distanz getroffen. Der Torjäger steht nach zwei Assists und einem Treffer gegen Erzgebirge Aue nun bei fünf Toren und vier Vorlagen aus den letzten sechs Partien.

Und Ole Werner? Er hatte das Team aktiv von der Seitenlinie gecoacht, ohne dabei zu übertreiben. Nach dem 4:0 konnte er sich grundsätzlich entspannen sah aber noch einen Abseitstreffer der Gäste, eine heikle Strafraumszene mit Friedl-Beteiligung sowie einen Schuss von Aues Nazarov, den Werder-Keeper Jiri Pavlenka gerade noch an die Latte lenkte. Erst danach konnte Werner die Gedanken schon Richtung Auswärtsspiel bei Jahn Regensburg schweifen lassen. Gegen den Tabellendritten geht es für Werder Bremen, das mit nun 23 Punkten die Distanz zur Abstiegsregion wieder vergrößert hat, am kommenden Freitag weiter. Dann besteht die Chance, den Kontakt zu den oberen Rängen herzustellen. (csa)

Werder Bremen gegen Erzgebirge Aue: Lest den Spielverlauf im Live-Ticker nach

Der SV Werder Bremen im Live-Ticker gegen den FC Erzgebirge Aue: Alle Tore, News und Infos - alles live im Liveticker der DeichStube*. Der Endstand ist 4:0 für Werder Bremen.

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21:21 Uhr: Damit verabschieden wir uns von hier! Nächste Woche geht es an gleicher Stelle weiter, wenn Werder am Freitagabend zu Gast in Regensburg ist! Macht es gut!

20.20 Uhr: Das nennt man einen erfolgreichen Einstand! Freilich lag es nicht oder nicht nur am Trainer, sondern vielmehr an einer sehr konzentrierten Leistung Bremens, schwachen Gästen – und schönen Toren zur richtigen Zeit!

20.19 Uhr: Ohne eine Sekunde Nachspielzeit beendet Bastian Dankert das Werner-Debüt und erlöst die Gäste! Werder gewinnt mit 4:0 gegen Aue!

89. Min: Groß holt sich noch eine Gelbe Karte ab, da er mit einem taktischen Foul einen Konter im Ansatz unterbindet. Es gibt aber Ecke für Aue.

89. Min: Werder kann nicht mehr, Aue will nicht mehr. Entsprechend passiert hier nicht mehr viel auf dem Feld.

86. Min: Aue wechselt ebenfalls zum letzten Mal: Schreck lässt nach und wird für Riese ausgewechselt.

84. Min: Der Mann, der das schönste Tor des Abends geschossen hat, macht Platz für Schönfelder: Veljkovic geht unter Applaus in den Feierabend.

83. Min: Werder spielt das hier jetzt ruhig und souverän runter. Das Spiel plätschert daher ein wenig vor sich hin.

81. Min: Ducksch sucht und findet in der Mitte Groß, der Kopfball landet in den Armen von Torhüter Männel.

81. Min: Weiser holt die nächste Ecke für Grün heraus.

80. Min: Nazarov stemmt sich hier gegen die Niederlage, wird im Strafraum bedient, aber stand zuvor im Abseits. Dankert hat es gesehen und pfeift den Aserbaidschaner zurück.

77. Min: Man sieht, dass Aue etwas offensiver wird. Pavlenka muss die nächste Rechtsflanke abfangen. Aus Sicht der Sachsen kommt das Aufbäumen aber zu spät, Zählbares wird es, da lehnen wir uns hier aus dem Fenster, hier heute nicht für den FCE geben.

Werder Bremen gegen Erzgebirge Aue im Live-Ticker: Werder führt haushoch, Aue trifft die Latte

75. Min: Fast das nächste Traumtor, aber diesmal auf der anderen Seite! Veljkovic spielt Nazarov einen Ball genau in die Füße, der zieht aus 35, 40 Metern genau ab – und trifft die Latte! Vielleicht war Pavlenka noch dran.

72. Min: Auch Aue wechselt noch mal: Gueye und Baumgart kommen für Kühn und Jonjic.

72. Min: Werder wechselt. Bittencourt und Agu machen Platz für Mbom und Weiser.

68. Min: Nazarov tankt sich rechts in den Strafraum, im Zweikampf mit Friedl kommt er zu Fall –aber Schiedsrichter Dankert will vorher ein Offensivfoul gesehen haben.

67. Min: Das Spiel gönnt sich nach den hektischen Minuten zuvor gerade wieder eine kleine Pause. Wobei: In diesem Moment verpasst Bittencourt das 5:0, Männel hält klasse und lenkt zur Ecke!

62. Min: Plötzlich liegt der Ball im Werder-Tor, aber Nazarovs verhaltener Jubel wird zurückgepfiffen, da vorher eine Abseitsposition vorlag.

61. Min: Aue wechselt ebenfall: Kühn und Messeguem verlassen den Platz und übergeben an Härtel und Hochscheidt.

61. Min: Toprak und Schmid haben Feierabend, Gruev und Mai sind dafür jetzt in der Partie.

59. Min: Jonjic aus Aue sieht Gelb nach einem harten Einsteigen gegen Friedl.

Werder Bremen gegen Erzgebirge Aue im Live-Ticker: Doppelschlag für Werder, das Ergebnis wird deutlich

58. Min: Das ging sehr flott: Mit einem tollen Steckpass wird Agu rechts bedient. Der ist schnell und daher frei durch und legt in die Mitte. Füllkrug muss nur noch einschieben! Der Pass zuvor kam von Schmid, der war richtig, richtig klasse!

57. Min: TOOOOOR für Werder! Das vierte Tor, jetzt trifft Füllkrug! Es wird deutlich!

54. Min: Das geht einfach zu leicht: Füllkrug erkämpft sich links im Pressschlag einen Ball, der Zweikampf ist fair. Er zieht in Richtung des Sechzehners, hebt den Kopf und sieht Ducksch einlaufen. Die Hereingabe kommt flach auf den Elfmeterpunkt, da kann Ducksch den Ball sogar kurz verarbeiten und dann locker links unten einschieben. Männel ist machtlos, Aue wohl geschlagen!

53. Min: TOOOOOR für Werder! Da ist das 3:0! Ducksch hat getroffen!

52. Min: Mal ein Eckball für Aue, aber Werder bereinigt.

50. Min: Puh! Werder bekommt noch einen Eckball zugesprochen, der an den Elfmeterpunkt verlängert wird. Da steht zwar ein Auer, der den Ball annimmt, aber Jung dreht sich um ihn herum und spitzelt den Ball aufs lange Eck. Männel schaut dem Ball nur hinterher und dürfte erleichtert sein, dass der ins Toraus rollt.

48. Min: Werder bekommt einen Eckball von der rechten Seite. Die Abwehr der Auer klärt souverän.

46. Min: 15.024 Zuschauer haben heute die beiden Traumtore im Stadion gesehen.

46. Min: Das Spiel läuft weiter.

19.32 Uhr: Die Teams kommen zurück auf den Platz, das Schiffshorn ertönt, die zweite Halbzeit beginnt jeden Moment!

19.16 Uhr: Dem letzten Zwischenfazit können wir wenig hinzufügen. Die Mannschaft von Ole Werner macht das bislang sehr abgeklärt gegen das Kellerkind aus Aue. Werder ist hier dem dritten Tor stets näher als Aue dem Anschlusstreffer. Bittencourt hat den Zuschauern im Weserstadion sogar den Torschrei bereits auf die Lippen gezaubert, der Pfosten ließ die Werder-Fans aber noch mal verstummen – für Lautstärke sorgten stattdessen Romano Schmid und Milos Veljkovic mit ihren beiden Traumtoren. Vor allem das 2:0 Letzterem dürfte beim Tor des Monats sehr gute Karten haben.

Werder Bremen gegen Erzgebirge Aue im Live-Ticker: Werder geht mit Zwei-Tore-Führung in die Pause

19.16 Uhr: Halbzeitpause! Werder geht mit einem beruhigenden und verdienten 2:0 in die Kabine.

44. Min: Es gibt eine Minute Nachschlag auf die erste Halbzeit.

43. Min: Aues Messeguem sieht Gelb, weil aus ausrutscht und Füllkrug dann zu Fall bringt, der über ihn springen will. Harte, aber konsequente Entscheidung, Ducksch hätte viel freie Wiese vor sich gehabt.

42. Min: Werder mit Tempo über rechts, Agu flankt hoch und weit auf den zweiten Pfosten, Füllkrug köpft den Ball in die Mitte zurück, aber Aue klärt. Zwar etwas unorthodox, aber Aue klärt. Trotzdem kein schlechter Angriff.

41. Min: Die wird nicht gefährlich, aber Aue kann den Konter nicht einleiten.

40. Min: Mit wahnsinnig viel Anlauf schießt Groß aus dem Rückraum, Aue klärt aber zur Ecke.

38. Min: Das Spiel hat sich eine kurze Pause gegönnt, ehe Werder sich bis in den Auer Strafraum kombiniert, aber in der Mitte Bittencourt keinen Abnehmer findet. Aus dem Rückraum versucht Schmid es dann erneut per Schlenzer, aber diesmal weit, weit drüber.

33. Min: Ömer Toprak sieht die Gelbe Karte nach einer konsequenten Grätsche. Kann man geben, Freistoß für Aue.

32. Min: Pfosten! Fast das 3:0 durch Bittencourt, der plötzlich komplett frei vor Männel im Aue-Tor auftaucht und den Ball am Torwart rechts vorbeilegt, aber der Ball klatscht ans Aluminium. Schmid hatte den Pass gespielt, der von einem Auer Abwehrmann noch abgefälscht war.

31. Min: Nächster Angriff Werder, diesmal über links. Die Hereingabe an den Fünfer verpasst Bittencourt nur knapp, die Lila-Weißen klären mit Mühe.

30. Min: Nach einer halben Stunde ziehen wir ein kurzes Zwischenfazit: Die Führung ist absolut verdient. Aue tritt bislang nicht in Erscheinung, weil Werder die Sachsen nicht lässt. Vorne macht Bremen viel Alarm und führt durch zwei Traumtore hochverdient mit 2:0.

27. Min: Füllkrug nimmt eine Rechtsflanke von Agu mit dem langen Bein runter, der Ball springt ihm dann aber an die Hand, was Schiedsrichter Dankert auch sieht und mit einem Freistoß für Aue ahndet.

26. Min: Aue beißt sich mal am Werder-Strafraum fest, aber die Abwehr der Grünen lässt weder den Schuss noch das Abspiel zu. Am Ende versandet so der Angriff der Gäste im Toraus.

24. Min: Werder hält die Schlagzahl hoch. Agu zieht eine Flanke von rechts auf den zweiten Pfosten, wo Ducksch zum Kopfball kommt, aber nur das Außennetz trifft.

Werder Bremen gegen Erzgebirge Aue im Live-Ticker: Traumtor! Milos Veljkovic erhöht sehenswert!

20. Min: Wir legen uns fest: Das wird das nächste Tor des Monats, vielleicht sogar das Tor des Jahres! Die Ecke kommt gefährlich, der zweite Ball ist es dann aber, der an den Fünfer kommt. Da legt Füllkrug in die Mitte, wo Veljkovic den Ball im Fallen irgendwie mit der Hacke wie ein Skorpion über Männel und ins Tor bugsiert! Wenn der genau so gewollt war: Hut ab! Umso wichtiger: Werder führt mit 2:0!

19. Min: TOOOOOR für Werder! Veljkovic macht das 2:0!

18. Min: Freistoß von Ducksch aus dem Halbfeld, der kommt gut, Aue muss zur Ecke klären.

17. Min: Pavlenka ist aufmerksam und fängt einen Steilpass am eigenen Sechzehner souverän ab.

16. Min: Toprak verliert bei einem Vorstoß den Ball im Mittelfeld, Aue kann es aber nicht nutzen, da der Ball nach vorne abgefangen wird.

15. Min: Aue macht defensiv keinen guten Eindruck und klärt auch einfache Bälle lieber ins Aus als zum Mann.

12. Min: Schmid macht es vorne mit seinem Tor zwar gut, bringt seine Mannen aber hinten mit einem Fehlpass in des Gegners Füße in Bedrängnis. Werder klärt aber mit vereinten Kräften.

9. Min: Ducksch wird im Strafraum angespielt, kann den Ball aber nicht richtig mitnehmen, da hüfthoch, aber Bastian Dankert pfeift den Stürmer aufgrund einer Abseitsstellung sowieso zurück.

Werder Bremen gegen Erzgebirge Aue im Live-Ticker: Romano Schmid trifft früh zur Werder-Führung!

8. Min: Ein schönes Tor und ein toller Start für Werder! Ducksch erläuft links einen Ball, rutscht dann zwar weg, aber spielt ihn im liegen weiter. Füllkrug kommt an den Ball und legt ab, eventuell war auch ein Auer zuletzt dran. Schmid bekommt den Ball vor dem Strafraum und schlenzt ihn rechts oben in den Winkel. Schön gemacht!

7. Min: TOOOOOOR für Werder, 1:0!!! Schmid hat es gemacht!

6. Min: Die Stimmung auf den Rängen ist verhalten. Sportliche Situation, Gegner, Corona, Kälte – da gibt es viele Ansätze zur Erklärung.

4. Min: Christian Groß probiert es aus der Distanz, aber kein Problem für Martin Männel im Auer Tor. Der ist übrigens mit Abstand Rekordspieler des FCE, es ist sein 447. Einsatz im Auer Trikot. Das nennt man wohl „Vereinsliebe“....

3. Min: Agu zieht eine Hereingabe rechts flach auf den Elfmeterpunkt, aber Aue kann klären.

1. Min: Die erste Offensivaktion gehört dem SV Werder. Ein Einwurf auf Ducksch in den Strafraum ist aber nicht genau genug, sodass der Stürmer ihn nicht kontrollieren kann.

Werder Bremen gegen Erzgebirge Aue im Live-Ticker: Das Spiel läuft

1. Min: Das Spiel läuft!

18.29 Uhr: Die Teams sind auf dem Platz, jeden Moment ist Anpfiff.

18.28 Uhr: Noch ein Blick auf den heutigen Schiedsrichter. Das ist Bastian Dankert. Der pfiff Bremen beim 0:0 in Karlsruhe bereits. Ihm assistieren René Rohde und Fabian Maibaum, Vierter Offizieller ist Richard Hempel, VAR ist Michael Bacher.

18.27 Uhr: Gleich geh es los, sehr viel voller wird es wohl nicht. Die Teams stehen im Spielertunnel.

Werder Bremen gegen Erzgebirge Aue im Live-Ticker: Ole Werner: „Ich freue mich wahnsinnig auf das Spiel“

18.20 Uhr: Im Sky-Interview sagt Werder-Trainer Ole Werner, man habe in der Woche „gut gearbeitet. Eine gute Arbeitsatmosphäre auf dem Platz, eine sehr konzentrierte Trainingswoche.“ Allzu viel habe er in vier Tagen zwar nicht beeinflussen können, aber: „Die Jungs haben schon gemerkt, dass ich da war.“ An welchem Punkt man sich befindet, werde man erst nach 90 Minuten wissen, auf die will er sich jetzt voll fokussieren. Aue sei für ihn eine „sehr geradlinige Mannschaft“. Und: „Ich freue mich einfach wahnsinnig heute auf die Atmosphäre und auf das Spiel!“ – Wir uns auch!

18.11 Uhr: Wir schauen mal drauf, was heute für Werder tabellarisch möglich ist. Die Antwort ist: nicht viel. Bei einem Sieg wäre der Sprung auf Platz 9 möglich – also eher ein leichter Hüpfer um nur einen Platz. Der würde dann allerdings nur Bestand haben, wenn der Karlsruher SC am Sonntag nicht in Dresden gewinnt. Aber wichtig sind ja aktuell erst mal die Punkte, die Platzierungen werden erst am letzten Spieltag ausschlaggebend.

18.04 Uhr: Eigentlich ist ja Marc Hensel Trainer beim FC Erzgebirge. Der hatte auch beim einzigen Aufeinandertreffen mit Werder für Aue auf dem Platz gestanden. Heute müssen die Lila-Weißen aber auf ihn verzichten, da er nach der vierten Gelben Karte gesperrt ist. Sportchef Dotchev übernimmt heute.

17.58 Uhr: Der Vollständigkeit halber liefern wir auch noch die Bank der Gäste nach: Klewin (ET), Baumgart, Härtel, Hochscheidt, Majetschak, Riese, Gueye, Mance, Trujic.

17.54 Uhr: Das Weserstadion füllt sich langsam, ganz voll wird es heute allerdings leider nicht. Aber immerhin 27.000 Zuschauer könnten heute vor Ort sein, um das Spiel zu verfolgen. Verzichten müssen die Gäste heute leider auf ihre eigenen Fans, die keinen Zutritt erhalten. Schade, aber nicht zu ändern, leider.

17.47 Uhr: Werder Bremen und Erzgebirge Aue: Beides Traditionsvereine, trotzdem gab es in Pflichtspielen bislang nur ein einziges Aufeinandertreffen: In der 2. Runde des DFB-Pokals gewann Werder beim damaligen Drittligisten mit 2:1 nach 0:1-Rückstand. Torschützen damals: Pizarro und Rosenberg. Damals außerdem noch mit dem W auf dem Trikot: Wiese, Baumann, Naldo, Pasanen, Diego und Özil.

17.45 Uhr: Aufpassen muss die Defensive um Abwehrchef Ömer Toprak besonders auf Aues Stürmer Antonio Jonjic. Der Deutsch-Kroate hat in den letzten drei Spielen viermal getroffen und damit nicht ganz unerheblichen Anteil an der Auer Rekonsolidierung.

17.42 Uhr: Beim FC Erzgebirge lief es zunächst, nach sehr verhaltenem Saisonstart, deutlich besser. Mit drei Siegen und einem Unentschieden aus den letzten sechs Spielen hat sich die Mannschaft von den Abstiegsrängen geschoben. Aue also im Aufwind, das letzte Spiel gegen Darmstadt ging allerdings verloren (1:2).

17.41 Uhr: Es war eine aufregende Woche bei Werder. Wir sind gespannt, in welcher taktischen Formation Trainer Ole Werner spielen lässt. Wir vermuten, dass es auf eine Fünferkette hinausläuft, aber man weiß ja nie. Wir werden das natürlich nach Anpfiff beobachten und beurteilen.

17.38 Uhr: Die Gäste aus dem Erzgebirge laufen heute in folgender Formation auf: Männel – Strauß, Gonther, Barylla, Carlson – Kühn, Schreck, Messeguem, Sijaric – Jonjic, Nazarov. Trainer ist Pavel Dotchev.

Werder Bremen gegen Erzgebirge Aue im Live-Ticker: Die Aufstellungen sind da

17.36 Uhr: Auf der Werder-Bank nehmen zunächst Platz: Zetterer (ET), Weiser, Assalé, Schönfelder, Park, Mai, Gruev, Straudi und Mbom.

17.32 Uhr: Moin, moin aus der guten Deichstube! Wir beginnen heute direkt mit den pünktlich eingetroffenen Aufstellungen zum Heimspiel gegen den FC Erzgebirge Aue. Werder beginnt im ersten Spiel unter Ole Werner als Trainer mit folgender Elf:
Pavlenka – Agu, Veljkovic, Toprak, Friedl, Jung – Bittencourt, Groß, Schmid – Füllkrug, Ducksch. Kapitän ist Ömer Toprak.

Bremen - Werder Bremen im Live-Ticker gegen den FC Erzgebirge Aue. Anpfiff ist um 18.30 Uhr im Wohninvest Weserstadion, der Liveticker startet hier gegen 17.30 Uhr mit den Startelf-Aufstellungen beider Mannschaften. Alle Tore, News und Infos vom Werder-Spiel gegen Aue - alles hier live im Live-Ticker der DeichStube!

Werder Bremen gegen Erzgebirge Aue - der Vorbericht:

Werder Bremen gegen Erzgebirge Aue: Das Debüt von Trainer Ole Werner mit Druck

Der SV Werder Bremen spielt am 16. Spieltag der 2. Bundesliga zu Hause gegen Erzgebirge Aue. Die Partie am Freitag (20.30 Uhr, Live-Ticker) wird die Premiere von Trainer Ole Werner. Der Vorbericht der DeichStube*.

Die Zeit war kurz, in Trainermaßstäben gemessen sogar sehr kurz. Nur vier Trainingstage blieben Ole Werner, um sich vor dem Zweitliga-Spiel gegen Erzgebirge Aue (Freitag, 18.30 Uhr, DeichStube-Live-Ticker) im Wohninvest Weserstadion mit der Mannschaft des SV Werder Bremen vertraut zu machen. Das hat zwar gereicht, um erste Eindrücke zu sammeln, aber es war nicht genug für den neuen Bremer Chefcoach, um Pläne zu entwickeln und umzusetzen, die ihn schon im ersten Spiel unter seiner Regie ins Licht eines Erneuerers setzen könnten.

Vereinzelte Ideen, ja, die hat er, sagt Ole Werner, „ich habe auch versucht, sie einfließen zu lassen“. Doch wenn er das Team gegen den Abstiegskandidaten aus Aue auf den Platz schickt, dann wird er es nicht völlig umgekrempelt haben. „Ich hatte in dieser Woche nicht die Chance, mir die Dinge zwei, drei Tage in Ruhe anzuschauen und dann zu entscheiden, was ich mache. Zunächst ist es wichtig, die Jungs da abzuholen, wo sie stehen. Was gut war, werden wir beibehalten.“ Im Training habe er „auf relativ viele Dinge zurückgegriffen, die die Mannschaft schon gewohnt war. Das ergibt einfach Sinn in einer so kurzen Woche“, erklärt der 33-Jährige und macht damit klar, dass am Freitagabend ganz sicher noch nicht der „SV Werner Bremen“ auf dem Platz stehen wird. Sondern immer noch der SV Werder Bremen der letzten Wochen.

Werder Bremen gegen Erzgebirge Aue: Ole Werner feiert seine Premiere als Werder-Coach

Wobei es einigermaßen schwierig ist, überhaupt zu definieren, wer dieser SV Werder Bremen tatsächlich war und ist. Das Team, das unter Ex-Trainer Markus Anfang scheinbar gerade in die Erfolgsspur gefunden und drei Spiele in Folge nicht verloren hatte? Oder das Team, das unter dem ersten Interimstrainer Danijel Zenkovic beim 1:1 gegen Schalke 04 allen Widrigkeiten trotzte? Oder doch jene Truppe, die verunsichert von den Veränderungen, die Christian Brand, der zweite Interimscoach, ihr verpasst hatte, mit 1:2 in Kiel verlor? Die Serie von vier Spielen ohne Niederlage war damit gerissen, der gute Weg verlassen.

Ole Werner deutet an, Werder Bremen gegen Erzgebirge Aue an jenen Punkt zurückführen zu wollen, an dem noch alles gut war, weder Impfskandal noch das große Trainerdurcheinander ein Thema waren. Er ist jetzt im vierten Spiel in Folge der vierte verantwortliche Mann an der Seitenlinie, und es ist nachvollziehbar, dass er seine Werder-Premiere nach den turbulenten Wochen an der Weser nicht mit vollmundigen Aussagen und Ankündigungen würzt. „Es ist richtig, dass das Spiel unter der Überschrift ,Werner-Debüt‘ steht, aber mir sind solche Überschriften egal“, sagt der 33-Jährige: „Mir ist es einfach wichtig, dass wir gut auf dem Platz stehen.“

Werder Bremen gegen Erzgebirge Aue: Für Ole Werner geht es darum, „einen guten Startpunkt zu finden“

Aber Werners erstes Spiel als Werder-Coach hat nicht nur eine Überschrift, sondern auch noch eine Unterzeile. In der in alarmierend roten Lettern steht: Achtung, Abstiegskampf droht! Nachdem die Bremer es verpassten, in Holstein Kiel ein Team von unten auf Distanz zu halten, könnte gegen Erzgebirge Aue dasselbe passieren. Der Tabellen-15. liegt vor dem vorletzten Hinrundenspieltag nur sechs Punkte hinter dem Bundesliga-Absteiger. Bei einer weiteren Niederlage des SV Werder Bremen wäre nicht nur Werners Einstand gründlich daneben gegangen, sondern auch der Kontakt zur Abstiegsregion hergestellt. Das Thema Wiederaufstieg müsste dann auch noch vor der Saison-Halbzeit begraben werden. Es ist also ein Debüt, bei dem Druck ist auf dem Kessel. Der neue Trainer weiß das, macht es im Vorfeld aber nicht zu seinem Thema: „Mit Situationen, die sich aus dem Spiel ergeben können, gehen wir danach um, nicht vorher.“

Aber klar: Einen Fehlstart für Werner will bei Werder Bremen niemand sehen. An dem neuen Trainer hängen alle Hoffnungen, dass die Bremer Mannschaft rechtzeitig die Kurve kriegt und sich doch noch zu einem Aufstiegskandidaten entwickelt. Davon zu träumen, gönnt sich Ole Werner jedoch nicht. Er begrenzt seine Erwartung zunächst auf Erzgebirge Aue und die 90 Minuten am Freitagabend. „Erstmal geht es darum, einen guten Startpunkt zu finden – sowohl von der Leistung als auch vom Ergebnis“, sagt er. Mit der Mannschaft habe er dafür in der Kürze der Zeit „inhaltlich sehr gut gearbeitet. Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben wir das, was wir tun konnten, als Gruppe ganz gut erledigt.“ (csa) *DeichStube.de ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Mediengruppe Kreiszeitung und der WESER-KURIER Mediengruppe sowie ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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